"Schule ist ein ständiger Entwicklungsprozess und muss sich auch weiterentwickeln"
Ein Interview mit unserer stellvertretenden Schulleiterin Frau Hagebölling
JV: Vielen Dank, dass Sie dieses Interview mit uns machen. Unsere erste Frage an Sie: Wie sind Sie auf das Thema Schule der Zukunft gekommen?
Ha: Ich muss ganz ehrlich gestehen, da ich ja erst seit dem 01.08.2022 stellvertretende Schulleiterin bin, hatte ich mit der Auswahl des Themas nicht so viel zu tun gehabt. Ich finde das Thema aber sehr sehr wichtig, weil Schule ein ständiger Entwicklungsprozess ist und sich auch weiterentwickeln muss und sich auch aufstellen muss für die Zukunft, damit eben die Hauptakteure, die Schülerinnen und Schüler, auch für die Zukunft gewappnet sind. Aber das Thema ist, soweit ich weiß, Wunsch der SV gewesen.
EvL: Okay, unsere nächste Frage wäre: Wer ist an der Planung beteiligt?
Ha: Die SV ist an der Planung beteiligt, und dann haben wir jetzt für die Projekttage 2022 noch ein Team aus Lehrerinnen und Lehrern ins Leben gerufen. Da waren verschiedene Kollegen und Kolleginnen drin, unter anderem natürlich auch die SV-Lehrkräfte Frau Pohl und Herr Dr. Terbach, dann war Herr Arends, Herr Schulz, Herr Szepanski, Frau Döring, Frau Wisniewski, Herr Hommel und ich daran beteiligt. Ich hoffe jetzt, dass ich da keinen vergessen habe. Und wir haben das dann so ein bisschen geplant. Natürlich einmal, was die Organisation angeht und auch die thematischen Vorgaben, und wir haben die Kolleginnen und Kollegen informiert. Diese haben dann ihre Projekte vorgestellt, und dann konntet ihr Schülerinnen und Schüler ja die Projekte wählen. Dann haben wir von der Schulleitung letztendlich, nachdem die Wahlen erfolgt sind, geguckt, wie passt das, wo muss noch etwas umgeschrieben werden. Und haben dann entsprechend Rücksprache mit den jeweiligen Schülerinnen und Schülern gehalten und dann die endgültigen Teilnehmerlisten erstellt.
JV: Wie viele Projekte gibt es ungefähr?
Ha: Da jetzt krankheitsbedingt einige ausgefallen sind, glaube ich, dass es ungefähr 30 sind.
EvL: Und damit ein Projekt stattfinden kann, wie viele Kinder bzw. Schülerinnen und Schüler braucht es da?
Ha: Wir haben kleinere Gruppen, aber auch größere. Die größte Gruppe hat 30 Leute- da sind dann aber auch mehr als eine Leitung darin.
JV: Wie viele Leitungen kann denn ein Projekt haben, denn manche haben zwei Leitungen?
Ha: Genau. Dass liegt daran, dass zum Teil Teilzeitkräfte an den Projekten beteiligt sind, die nicht jeden Tag hier sind und diese es sich dann aufteilen.
EvL: An welche Vorgaben müssen sich die Lehrerinnen und Lehrer denn bei ihren Projekten halten?
Ha: Das Projekt muss in irgendeiner Form etwas mit dem Thema ,,Schule der Zukunft” zu tun haben. Und dann natürlich müssen die Vorgaben der Fächer beachtet werden, zum Beispiel in Sport oder in Physik muss man sich an die Sicherheitsvorschriften halten. Das Projekt sollte natürlich auch ein bisschen an den Wünschen der Teilnehmenden orientieren. Und dann wäre es natürlich schön, aber ich glaube, das klappt nicht bei allen, dass dann am Freitag eine Art Präsentation vorhanden ist.
EvL: Warum gibt es den Projekttag denn überhaupt?
Ha: Den Projekttag gibt es, weil wir glauben, dass durch die gemischten Gruppen die Kooperationsfähigkeit gefördert wird bei Schülerinnen und Schülern. Das ist auch ein ganz wichtiges Tool für die Zukunft. Und weil wir glauben, dass bei den Projekttagen der Blick auch mal über den normalen Unterricht hinaus geweitet wird. Da wäre dann auch wieder unser Motto ,,Lernen mit Weitblick”. Schön wäre, wenn ihr für die Zukunft Ideen bekommt und zu verantwortungsvollen Mitgliedern unserer Gesellschaft heranreift. Das hat ja dann auch ganz viel mit umfassender Bildung zu tun.
JV: Das wären dann alle unsere Fragen und danke für Ihre Zeit.
Ha: Sehr gerne!
Lehn (9b) und Johanna Vial (9c), geschrieben von Emma vom Lehn (9b)
